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Aus der Geschichte des Schlosses Ferlach

In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde das Gebäude als Saalgeschoßhaus von einem noch unbekannten Bauherrn erbaut. (Es könnte der erste Inhaber der Ferlacher Hammerwerke zu dieser Zeit, Thomas, Paul oder Georg Tifrer – auch Tiffrer – gewesen sein.)

Am 06.09.1662 wurde das Gebäude von der Gewerkenfamilien Huebmershoffen (seit 1738 als „von Silbernagl“ erbgeadelt) erworben und 1780 von Ignaz Freiherr von Silbernagl in der derzeitigen Form aufgestockt.

Die Familie Silbernagl war durch 182 Jahre (1692 – 1874) Eigentümerin des Schlosses.

Wegen der Geldkrise im Jahre 1873 musste die Familie Huebmershoffen von Silbernagl die Betriebe dem Gewerken Paul Mühlbacher verkaufen, so auch das Schloss.

Im Jahre 1879 beteiligte sich der Neffe Mühlbachers, Gustav Voigt, an den Werken, deshalb ging das Schloss im selben Jahr in sein Eigentum über. Die Familie Voigt blieb nunmehr 78 Jahre Schlosseigentümerin, bis am 25.07.1957 das Eigentumsrecht an die „KESTAG“ Ferlach überging.

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 16.07.1991 hat die Stadtgemeinde Ferlach von einer der Nachfolgefirmen der KESTAG, der „VOEST-ALPINE-Steinel“ in Linz das Schloss mit Mitteln des Bundes und des Landes angekauft, um für die Bürger Ferlachs, ein wertvolles, historisches Schmuckstück mit einem herrlichen Naturpark zu erhalten. Von der KESTAG-Präzisionswerkzeuge-AG wurde mit GR-Beschluss vom 29.09.1991 das angrenzende Verwaltungsgebäude (ehemals Stallungen der Gewerke Mühlbacher) angekauft.

Für die Durchführung der Kärntner Landesausstellung 1997 „alles jagd...eine kulturgeschichte“ war es notwendig, die beiden nebeneinander unabhängigen Bestandsobjekte „Schloss“ sowie „KESTAG – Verwaltungsgebäude“ durch einen Verbindungsbau zu verkoppeln und dem Zubau eines „Rondeaus“ mit allgegenwärtigen Blickbeziehungen zum Park abgesenkt zu ergänzen.

Im Zuge der Nachnutzung der Landesausstellung übersiedelte das Büchsenmachermuseum vom Rathaus in das Schloss und wurde im Juni 1998 als Büchsenmacher- und Jagdmuseum neu eröffnet. Das Museum wurde durch die Sonderausstellung „Mythos Jagd – Sammlung Horten“ ab Mai 2001 wesentlich erweitert.

Heute befindet sich neben dem Büchsenmacher- und Jagdmuseum und der Sonderausstellung „Mythos Jagd – Sammlung Horten“, die Stadtbücherei, der Trauungssaal, ein Cafehaus, das Büro der Carnica Region Rosental, die Ordination eines Facharztes und einer Betreuungseinrichtung für Kleinkinder im Schloss Ferlach.
Repräsentative Veranstaltungsräume bilden eine gelungene Einheit für Veranstaltungen jeder Art.

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